News: Streaming - ARD und ZDF als Netflix-Rivalen: Hunderte Millionen Euro für den Großangriff
Wenn wir an die Öffentlich-Rechtlichen denken, dann am ehesten an den tausendsten Tatort-Aufguss, seichte Seifenopern, Schlager mit Helene Fischer und mit ein wenig Glück Fußball.Die Mediatheken der beiden deutschen Sender gibt es nicht erst seit gestern, aber für den ARD-Vorsitzenden Kai Gniffke stehen die Zeichen auf Angriff.
In meiner Vision wird die ARD ein Medienverbund, der journalistische Qualitätsinhalte mit erstklassiger Technologie verbindetMehrere Hundert Millionen Euro. Gniffke ist klar, dass er das GeldEin Marktplatz für alle deutschen Medien. Dabei geht es darum, eine Medieninfrastruktur zu schaffen, die die Chance hat, die Macht der Social Networks und der großen Plattformbetreiber zu brechen.
In Gniffkes Statement klingt es, als wolle man nicht nur Netflix, Amazon, Disney und Co. angehen, sondern Twitter und Meta gleich mit - gewagt. Es wirkt, als wisse man nicht so recht, was die Öffentlich-Rechtlichen eigentlich wollen.Gniffke sieht ein Gros der Arbeit in den virtuellen Händen künstlicher Intelligenz.
Diese soll gefälschte Bilder und Videos erkennen und für digitale Wasserzeichen zum Schutz sorgen. Überhaupt soll die journalistische Arbeit dadurch maßgeblich vereinfacht werden.Gniffke betonte, man möchte derAnbieter werden. Im Interview geht klar hervor, dass es dabei nicht um Filme, Serien oder unterhaltende Inhalte allein geht.Ob das ausreicht, Netflix in Sachen Zuschauerzahlen die Stirn zu bieten, darf bezweifelt werden.
Nachrichten und guter Journalismus sind ausgesprochen wichtig, aber das allein dürfte der ARD nicht zum Sieg verhelfen.Die öffentlich-rechtlichen Sender finanzieren sich hauptsächlich aus dem Rundfunkbeitrag. Dieser beträgt momentan 18,36 Euro pro Monat pro Haushalt - völlig egal, ob man deren Programm nutzt.
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