Die berühmte Ausgrabungsstätte Machu Picchu in Peru heißt eigentlich anders, haben Fachleute herausgefunden. Der Fehler geht offenbar auf den US-Forscher zurück, der die Ruinen entdeckte.
Derist eine der bekanntesten archäologischen Stätten der Welt. Jedes Jahr pilgern hunderttausende Touristen zu der peruanischen Ruinenstadt. Doch seit ihrer Entdeckung vor rund 100 Jahren trägt sie anscheinend einen falschen Namen, wie Wissenschaftler nun herausfanden.
Die Unesco-Welterbestätte wurde von ihren Erbauern, dem Inka-Volk, als Huayna Picchu bezeichnet. Das jedenfalls behaupten ein peruanischer Historiker und ein US-Archäologe. Huayna Picchu ist eigentlich der Name der mächtigen Bergspitze, die auf den meisten Motiven hinter der Inkastadt hervorragt. Machu Picchu bezeichnet derzeit sowohl die archäologische Stätte als auch den Berg auf der anderen Seite der Ruinen.
Diese gehören zu den berühmtesten Bauwerken der Menschheit. Die terrassenförmigen Bauten in mehr als 2400 Metern Höhe faszinieren Besucher aufgrund der perfekten, fugenlosen Steinmauern, denen die Zeit offenbar kaum etwas anhaben konnte.Keine der historischen Quellen erwähne aber den Namen Machu Picchu, schreiben die Forscher Donato Amado Gonzales vom peruanischen Kulturministerium und Brian Bauer von der University of Illinois in Chicago in einem Beitrag für die.
Das Problem: Zum Zeitpunkt der Wiederentdeckung der Ruinen war die Inkastadt in Vergessenheit geraten. Selbst unter Einheimischen sei die Stätte kaum bekannt gewesen, so die Forscher. »Die Ergebnisse legen nahe, dass die Inkastadt ursprünglich Picchu oder eher Huayna Picchu hieß«, schreiben die Wissenschaftler. Der Name Machu Picchu habe sich erst ab 1911, nach den Veröffentlichungen des Entdeckers Bingham, verbreitet.
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