Unbekannte haben mit Molotowcocktails einen Anschlag gegen ein jüdisches Gemeindezentrum in Berlin-Mitte verübt. Menschen wurden nicht verletzt.
Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch zwei Molotowcocktails in Richtung eines Gebäudes an der Brunnenstraße 33 in Berlin-Mitte geworfen. Dort befinden sich diverse jüdische Einrichtungen, darunter Räume einer Talmud-Thora-Schule sowie die Synagoge des Vereins Kahal Adass Jisroel. Personen sowie das Haus sind unversehrt. Die Kriminalpolizei ermittelt, die Brunnenstraße ist abgesperrt. Unter Polizeischutz ist das Gelände zugänglich.
Derzeit wird der Kiez mit zusätzlichen Streifenwagen befahren. Nach Tagesspiegel-Informationen waren die Molotowcocktails funktionsfähig und brannten. Das Gebäude sei jedoch nicht in Brand geraten, da die Angreifer es verfehlten. Die Molotowcocktails seien demnach nur bis auf den Bürgersteig geflogen. Objektschützer der Polizei waren den Informationen nach vor Ort, konnten den Anschlag jedoch nicht verhindern.
Vor wenigen Tagen war eine interne Gefahrenprognose der Polizei bekannt geworden, der zufolge Attacken auf jüdische und israelische Einrichtungen wahrscheinlich sind. Zudem warnt die Polizei vor Angriffen „auf erkennbar israelische und jüdische Personen im Stadtgebiet“ durch pro-palästinensisch gesinnte Täter. Angriffe mit Molotow-Cocktails, wie es sie zuletzt auch in Kreuzberg gab, wurden explizit erwähnt.
Alle Sicherheitsbehörden arbeiten derzeit am Limit; die islamistische Hamas kann in Berlin auf Tausende Anhänger zählen. Wie berichtet, unterstützen auch namhafte Großfamilien aus dem Milieu deutsch-arabischer Clans aus Berlin heraus die sunnitische Hamas und die schiitische Hisbollah im Nahen Osten.
„Die Bilder jubelnder Hamas-Anhänger auf Berliner Straßen verstören nicht nur Mitglieder der Gemeinde“, hatte Gideon Joffe, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, kürzlich gesagt: Entscheidend seien die nächsten Wochen und Monate. „Der Hass der Islamisten hält an – und Israels Versuch, die Hamas zu bekämpfen, wird sicher einige Wochen dauern.“
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