AMD Ryzen 7000 und 8000: Zen 4 bringt 10 Prozent IPC-Plus, Zen 5 ab 2024 AMD Ryzen
Der Leistungszuwachs von AMDs CPU-Architektur Zen 4 soll größer werden, als die Firma zuletzt andeutete. Zusätzlich zum Taktplus von gut 10 Prozent arbeiten die kommenden Ryzen 7000 pro Takt ein gutes Stück schneller als die bisherigen 5000er-Modelle – die sogenannte IPC steigt laut AMDs Chief Technology Officer Mark Papermaster um 8 bis 10 Prozent.
In der Spitze schaffen die Ryzen-7000-Prozessoren für Desktop-PCs 5,5 GHz und mehr. Besonders gut zum Tragen kommt das verbesserte Taktverhalten bei Last auf vielen CPU-Kernen: AMD verspricht anhand des Render-Benchmarks Cinebench R23 mindestens 35 Prozent mehr Leistung in mehrkernoptimierten Anwendungen, wenn man einen neuen 16-Kerner mit dem Ryzen 9 5950X vergleicht. Die neuen InformationshappenZen 4 soll mindestens 25 Prozent effizienter werden als Zen 3.
Im Jahr 2024 steht schließlich die Zen-5-Familie an, also Ryzen 8000, wenn AMD seinem Namensschema treu bleibt. Die Firma vergleicht Zen 5 mit Zen 3: Die Anpassungen an der Architektur werden wieder tiefer gehen als im Falle von Zen 2 und Zen 4 . Viele Details nennt die Firma derweil noch nicht, außer den Einsatz von 3- und 4-Nanometer-Prozesstechnik des Chipauftragsfertigers TSMC.Bergamo beziehungsweise Zen 4c genannt
. Diese Entwicklung will das Unternehmen mit Zen 5c weiterführen, genauso wie weitere Spezialmodelle mit besonders viel Cache. Der Fokus dieser "c"-Kerne liegt auf Serverprozessoren für Cloud-Rechenzentren, allerdings könnten diese Ableger auch noch spannend für Hyprid-CPUs analog zu Intels Alder-Lake-Baureihe werden.