Renault-Teamchef Cyril Abiteboul findet, dass die Strafe gegen Racing Point wegen der kopierten Bremsbelüftung nicht weit genug geht. Er fordert angesichts der eigenen Bestrafung im vergangenen Jahr eine härteres Urteil.
15 WM-Punkte und 400.000 Euro – das kostet Racing Point der Einsatz der hinteren Bremsbelüftung, die zu stark an die Lösung am letztjährigen Silberpfeil erinnert. Die umstrittenen Teile darf das Team gemäss FIA-Urteil weiterhin einsetzen, ohne weitere Punktabzüge befürchten zu müssen, stattdessen soll es bei jedem weiteren Protest gegen die Bremsschächte nur noch verwarnt werden.
Racing-Point-Gegner Renault will das nicht hinnehmen und hat Berufung eingelegt. In Spanien erklärte Teamchef Cyril Abiteboul dazu: «Wir haben eine konsequentere Bestrafung erwartet, die zu jenen Sanktionen passt, die wir in der Vergangenheit erlebt haben.» Als Beispiel nennt er die Disqualifikation beider Renault-Renner nach dem letztjährigen Kräftemessen in Japan, die wegen eines Protests von Racing Point gegen das Bremsbalance-System der Franzosen erfolgte.
Wie im aktuellen Fall von Racing Point wurde damals auch nur das sportliche Reglement verletzt, und nicht das technische. Trotzdem gab es keine Milde, und deshalb will Abiteboul auch bei Racing Point ein hartes Durchgreifen sehen: «Renault bekam auch keine Ermässigung, deshalb sehen ich nicht ein, warum Racing Point diese bekommen sollte.»
In seinen Augen müsste man dem Rennstall aus Silverstone bei alle Rennen, bei denen ein Protest eingereicht wurde, die gewonnen Punkte abziehen, betont der Ingenieur aus Paris, der die Situation mit den fortwährenden Verwarnungen als seltsam bezeichnet.
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