Die Befürchtungen über einen Totalschaden des Bahnhofs der U2 am Alexanderplatz zeigen: Nicht jedes Hochhaus sollte in Berlin gebaut werden.
Das Leben in einer Großstadt wie Berlin wäre undenkbar ohne ein gewisses Grundvertrauen in die Leistung der zahllosen Ingenieur:innen, die ihre gebaute Umwelt geschaffen haben. Alltägliche Dinge wie eine U-Bahn-Fahrt könnten schnell in einer Panikattacke enden, wenn wir ständig Angst hätten, dass der Tunnel über uns jeden Moment zusammenkrachen könnte.
Wie es um den Zustand des Tunnels tatsächlich bestellt ist, kann derzeit niemand mit Sicherheit sagen. Die BVG verweist auf laufende Untersuchungen, die mit der Reparatur beauftragte Covivio behauptet, alles sei in Ordnung, bleibt den Nachweis gegenüber der Senatsverwaltung aber noch schuldig. Ob der ursprüngliche Plan gelingt, den Tunnel mit Betoninjektionen wieder anzuheben, ist unklar.
Unkalkulierbare Risiken Zuverlässig vorhersagen oder ausschließen lassen sich solche Setzungen des Erdreichs nicht. Die Ursache dafür ist nicht fachliches Versagen, sondern die Tatsache, dass nicht alle relevanten Faktoren bekannt sind. Dazu gehört, dass die Baupläne der Anfang des 20. Jahrhunderts errichteten U-Bahn-Tunnel nur noch selten vollständig oder korrekt sind.
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