33 Jahre Wiedervereinigung: Warum ICE-Trassen und Autobahnen noch keine Einheit formen

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33 Jahre Wiedervereinigung: Warum ICE-Trassen und Autobahnen noch keine Einheit formen
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Nürnberg - Zusammengewachsen oder auseinander gelebt? Ein bisschen von beidem, kommentiert NN-Chefredakteur Michael Husarek den Jahrestag der Deutschen Einheit. Nach 33 Jahren gibt es jedenfalls noch viel zu tun...

1990 war die Stimmung gut: Rund eine Million Menschen feierten die wiedergewonnene deutsche Einheit - hier mit einem Transparent "West und Ost - Zukunft für Deutschland und Europa" vor dem Brandenburger Tor.

Ist er nah oder fern, der Osten? Das kommt auf die Perspektive an: Rein geografisch betrachtet ist es ein Katzensprung aus dem Großraum Nürnberg bis zur ehemaligen "Zonengrenze". Und wenn Franken in den ICE nach Berlin steigen, geht es dank guter Infrastruktur mit Tempo 300 durch den Thüringer Wald.Doch das ist nur die eine, die technokratische Seite der Deutschen Einheit. Nach 33 Jahren ist es tatsächlich gelungen, den Osten perfekt anzubinden.

Dahinter steht nicht etwa tatsächliche materielle Abgehängtheit. Die gibt es zwar auch, doch überwiegend geht es den Bürgern im Osten gut. Vielmehr ist die Skepsis gegenüber unserer Staatsform ausgeprägter. Die politische Bildung, diesen Befund kann man nach 33 Jahren mit etlichen Argumenten untermauern, wurde bei all den Straßenbaumaßnahmen und sonstigen Einheitsprojekten vernachlässigt.

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